Gästebuch

Kommentare: 9
  • #9

    Dietmar Spieß (Samstag, 10 August 2019 21:41)

    Ich bin froh, dass es endlich eine Internetpräsenz gibt und man weiß wie man helfen kann.

    Meine Hochachtung für diese Menschen!!!

  • #8

    Jörg Baumann (Mittwoch, 26 Juni 2019 08:20)

    Hundepanik

    Ich hatte zum den Themen Hundegeschirr und Leine eben einen Text verfasst, der mit mehr als 5000 Wörtern jedoch zu lang für dieses Gästebuch ist. Da der Text nicht gekürzt werden sollte, hier nun die Kurzfassung:

    Die Wahl für einen Hund sind ein dreifaches Sicherheitsgeschirr (Hals, Brust, Bauch), gut sitzend und eine für den jeweiligen Einsatz passende Hundeleine von 2 - 25 Meter, stabil, am besten gummiert.

    In Panik können Hunde fliegen (selbst wenn Sie es nicht glauben, sie können's, ich habe es erlebt) und wenn man zu faul zum Gehen ist, dann sollte man sich statt einer Flexileine einen Stoffhund auf Drahtgestell mit roten Holzrädern kaufen.

    In diesem Sinne

    Jörg Baumann
    (der Hundelaie)

  • #7

    Jörg Baumann (Donnerstag, 28 März 2019 13:57)

    Wie ich zu meinem Hund kam...

    Der Gedanke, einen Hund in meiner Gegenwart zu haben war schon länger in mir. Bei meiner Lebensgefährtin muss das auch so gewesen sein und so war der Entschluss vor gut zwei Jahren schnell gefasst, einen Hund an Bord zu nehmen.

    Meine Überlegungen in Richtung Hund waren:

    1. angenehme Gesellschaft
    2. Begleitung bei meinen heißgeliebten Spaziergängen (wofür die meisten Menschen ungeeignet sind)
    3. (erwünschte) Notwendigkeit des täglichen Bewegens
    4. eine gewisse Körpergröße
    5. Intelligenz

    Also Hund - aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Für die Umsetzung des Wunsches ein Tierheim aufzusuchen lag nahe. Nach einiger Recherche stieß meine Freundin auf den Tierschutzhof von Kerstin, nicht weit weg, also hin.
    Ich hatte im Grunde nur eine feste Vorstellung meines zukünftigen Hundes im Kopf, nämlich dass er nicht zu klein sein sollte. Aufgrund meiner Größe und Schwere und Trägheit wollte ich das Risiko minimieren, welches die Konstallation Ich und kleiner Hund mit sich bringen kann.

    Am Tierschutzhof angelangt wurden wir von Kerstin freundlich begrüßt. Bei unserer Ankunft waren schon ein paar Hunde auf dem Hof und so nach und nach wurden es immer mehr. Die Hunde wuselten also über den Hof, unter mir, neben mir, über mir, durch mich hindurch, sie waren überall. Also setzte ich mich erstmal auf die Eingangsstufen des Haupthauses und besah mir das Treiben. Die Vielzahl der Hunde in allen Größen, Formen und Farben war zuviel für mich. Nach welchen Kriterien (außer dem der Größe) sollte ich unterscheiden? Auswählen???
    Wie ich also dort saß, merkte ich, dass das Auswahlverfahren meiner Freundin bereits auf Touren lief. Sie machte Vorschläge, versuchte meine Aufmerksamkeit da und dorthin zu lenken. Mit auf den Händen abgestütztem Kopf saß ich also da rum, besah mir die riesige Meute und war am Ende meiner Gedanken. Sicher war ich mir nur, dass mir mit dem Zeigen des Fingers auf einen Hund nicht geholfen sein würde.
    Wie ich da so eine zeitlang wie 'Hans Doof' vor mich hingesessen hatte, lehnte ich mich langsam zurück und sah plötzlich, dass auf meinem rechten Oberschenkel eine Hundeschnauze lag! Unbemerkt von mir hatte sich dieser Hund an meine Seite geschlichen und ebenso unbemerkt seine Schnauze abgelegt. Wie ich ihn dann so ansah, dachte ich zunächst an eine Gangsterbraut, da die Augenenden nach außen mit einem Strich, wie tätowiert, verlängert zu sein schienen. Dann war das 'Ganze' auch noch in Weiß und Ocker - aber die Größe stimmte. In diesem Moment war die Entscheidung wohl gefallen.

    Und ich kann sagen, dass ich diese nicht mehrere Minuten bereut habe (zwei, drei Mal habe ich ihn innerlich sicherlich erschossen...). Ich wollte immer einen intelligenten Hund, hatte aber gelesen, dass diese tendenziell fünf Aufgaben gleichzeitig brauchen, mit wechselnden Inhalten, über Stunden, jeden Tag, so ungefähr.
    Nun hatte und habe ich einen Hund, der mir geistig durchaus das Wasser reichen kann, der täglich seine zwei Schnupperrunden braucht (in Summe 2-3 Stunden), ab und zu freien Auslauf (vorsichtig Rehe!) und Gesellschaft durch andere Hunde; einen Hund, der auf mich sehr selbstsicher wirkt, der, o-Ton Kerstin, "weiß, was er will, weiß, was er nicht will und weiß, was zu tun ist". Besser hätte ich ihn nicht auf den Punkt bringen können.
    Die Spielchen wie Sitz und Platz und Hol usw. übernimmt dabei meine Freundin. Kuscheln ist für alle.

    Und was habe ich daraus gelernt? Elementar bei der Hundeauswahl (wie bei der Partnerwahl) sollte sein, den Wunsch nach einer gelingenden Beziehung vorausgesetzt, dass die Chemie zwischen Hund und Hundeführer stimmt. Und wer könnte die Chemie besser 'abschmecken', als ein Hund?

    Und, ein wichtiger Anhang: Eine meiner ersten Begegnungen war die eines freundlichen Jägers, der hier einen Teil der Pacht hat. Der meinte, als Kommentar zu mir und Hund und neu usw.: "Niemals den Hund schlagen!" Das gefiel mir, gerade auch deshalb, weil ich diese Aussage nicht von einem Jäger erwartet hatte. Und ich habe mir diesen Satz bis heute als obersten Grundsatz erhalten und ein gutes Gefühl dabei.

    Ja, so war das, 2017, in den Iden des März.

    Jörg Baumann

  • #6

    Jörg Baumann (Dienstag, 12 März 2019 10:18)

    Ein wunderschönenen guten Tag!

    Eine kurze Geschichte über Hundeführer und Hunde. Seit zwei Jahren habe ich einen Kurzhaarcolli-Mix vom Tierschutzhof in Mentin. Sein einem halben Jahr einen Holländischen-Schäferhund-Mix vom selben Ort. Der Kurzhaarcolli-Mix war ca. 3,5 Jahre alt, wie ich ihn zu mir nahm, der andere Hund ca. 1,5 Jahre. Zuvor hatte ich nie irgendwelche Haustiere.
    Was mir klar geworden ist, in der Zeit mit den Hunden, ist Folgendes: Der Hund sollte immer danach ausgesucht werden, ob die 'Chemie' zwischen Hund und Hundeführer passt, welchen Einsatz man für sich und den Hund vorsieht und man sollte sich klar sein, dass der Hund ebenso etwas will, wie der Hundeführer etwas will.
    Bei der Auswahl des Hundes sollte man auch darauf hören und in seine Entscheidung mit einbeziehen, was der Züchter oder die Leiterin der der Tierauffangstation zu diesem Thema zu sagen hat.

    Meine beiden Hunde (Weibchen), sind vom Wesen sehr verschieden. Der Kurzhaarcolli verhält sich von den Wesensmerkmalen wie ein Windhund (individualistisch, ein Windhund in Kurzhaarcolli-Verpackung), der Holländische Schäferhund ist für jeden Einsatz zu haben. Beide sind zu mir immer freundlich und sanft – selbst während des Tobens sind sie ausgesprochen vorsichtig. Untereinander sind sie ein eingespieltes Team.

    Um mich mit den Hunden besser zurechtzufinden, habe ich ungefähr alles gelesen, was es zum Umgang mit Hunden zu lesen gibt. Von 'harter Hand' bis Suzanne Clothier (leider nicht in deutscher Übersetzung auffindbar). Die 'harte Hand' wird mittlerweile von den meisten Hundetrainern abgelehnt. Das kommt mir entgegen, da ich selber auch nicht gern mit 'harter Hand' behandelt werden will.

    Eines ist mir während der Beschäftigung mit mir und den Hunden besonders aufgefallen: Ich nehme meine Hunde differenzierter wahr, als viele Menschen um mich herum sich untereinander wahrnehmen! Weshalb diese Menschen, so sie denn Hundesitzer sind, für Überlegungen bezüglich der Beziehung zu Hunden, wie Sie z. B. von Suzanne Clothier dargestellt werden, nicht besonders empfänglich sind. Müssten diese Menschen doch viele Unfähigkeiten ihres Selbst eingestehen, was aber leider bei vielen nicht besonders hoch im Kurs steht.

    Die Beziehung zu einem Hund, bzw. einem anderen Wesen (Mensch, Affe, Hamster, Kuh usw.) ist immer eine Zweibahnstraße und wird zur Sackgasse, wenn man so handelt, als wäre es eine Einbahnstraße.
    Machen Sie den Versuch und schreiben Sie alles das auf, was ihr Hund kann. Ich bat einen selbsternannten erfahrenen Hundeführer darum (aufzuschreiben, was sein Hund alles kann), der von sich selbst behauptete, Hundetrainings begleitet zu haben und eigene Hunde aufs Feinste ausgebildet. Dass es sich bei diesem Menschen um einen 'Spinner' handelt, stellte ich fest, nachdem er lediglich fünf, sechs Punkte zusammenbekam (obwohl der vorher getönt hatte, Tage für die Liste und fünf Seiten zu brauchen). Ich, als Hundeführer-Laie fand aus dem Stand ca. 25 Punkte und bin jetzt bei über 40!

    Zusammengefasst:

    Der Umgang mit Hunden, vor allem wenn man sie 'neu' hat, braucht viel Geduld. Selbst wenn die Chemie stimmt, muss man sich erstmal kennenlernen. Das kann locker ein paar Wochen dauern – bis dahin ist Beobachten angesagt – Beobachten des Selbst und des Hundes, der Interaktion(en).

    Alles Laute, Gewaltsame, Harte irritiert den Hund und kann zum vollständigen Verlust des Vertrauens durch den Hund führen. Das Kennenlernen des Hundes ist immer ein Kennenlernen des eigenen Ichs (das Schwerste auf der Welt; das Leichteste: Ratschläge geben!). Wenn Sie sich in ihrer Wahrnehmung entwickeln wollen, wenn Sie sich besser kennenlernen wollen, sind Hunde sehr, sehr gute Lehrer! Und Sie bekommen die Möglichkeit auf das Deutlichste zu erfahren, wie unzulänglich ihre Mitmenschen untereinander kommunizieren, d. h. machen Sie sich auf eine gewisse Entfremdung mit diesen bereit. Das Gute daran ist, Sie bekommen durch die Beschäftigung mit ihrem Hund, neben vielem Anderen, ein augezeichnetes Sensorium für Menschen, die etwas taugen und für diejenigen, die man besser vollständig meidet. Und Sie können lernen, entsprechend konsequent nach dieser Erkenntnis zu handeln.

    Sind sie entwicklungsbereit und entwicklungswillig, dann wünsche ich Ihnen viel Freunde mit Ihrer neuen Gesellschaft. Falls sie diesen Überlegungen kritisch gegenüberstehen, empfehle ich Ihnen den Kauf eine Stofftieres, denn damit ersparen Sie sich und allen anderen viel Ärger.

    Die Wahl meiner Hunde, unter Berücksichtigung der Kommentare der Tierschutzhof-Leiterin, ist in den letzten zwei Jahren die beste Entscheidung meinerseits gewesen. Dazu die verständigen Überlegungen von Suzanne Clothier – und die Erde ist wieder rund.

  • #5

    Sorgenkind Benny- Steven Konrad / Fan. Fust (Dienstag, 28 August 2018 16:14)

    Hallo Kerstin
    Ich danke ihnen nochmals für ihre schnelle Hilfe und für ihre freundliche Unterstützung bei dem Sorgenkind Benny . Ich hoffe das er gute Eltern bekommt und glücklich wird.
    Das zweite Sorgenkind bleibt bei uns und jeder Tierarzt Besuch ist uns nicht zu teuer oder zu schwer er wird alles bekommen was er braucht.
    Mit freundlichen Grüßen Steven Konrads Eltern
    Die Mama hat Benny gebracht.

  • #4

    diana (Donnerstag, 23 August 2018 13:45)

    Liebe Kerstin,
    Der Zufall, Schicksal, das Universum,... was auch immer hat mich aus Südbaden hierher und nun auch zu Dir und Deiner liebenswerten Rasselbande geführt.
    Chapeau für das, was Du da leistest. Ich weiß, was das heißt, da selbst eine alte Tierschutzhäsin.
    Absolut bewundernswert ist, wie prima sich die Hunde verstehen und dass sie auch fremde Artgenossen, wie meine 3 Kleinis so freundlich aufgenommen haben. Sehr erholsam, nachdem ich leider in letzter Zeit viele, zumindest Status quo, unverträgliche ( da Leinenpflicht und Einzelzwingerhaltung,.. etc) Hunde kennengelernt habe.
    Ich bin sicher ich finde bei Dir meinen neuen Großen und hoffe ich kann Dir "nützlich" sein;)
    Diana

  • #3

    Jörg Arp (Freitag, 15 Dezember 2017 07:58)

    Hallo Hundefreunde Kerstin ist eine ganz Liebe nette gute Person sie hat das Herz am richtigen Fleck für ihre Hunde ist sie rund um die Uhr da immer online Wahnsinn wie sie(dasTeam )es schaft, ich ziehe den Hut vor hier(euch).Vali ist jetzt schon über 1 Jahr bei mir uns sie ist 1000% angekommen sie Spiel rennt und macht mit ihrer besten Freundin Baiba mein erst Hund ,ohne die zwei könnte ich mein Leben nicht mehr vorstellen. So genug geredet. Ich wünsche euch für die Zukunft viel viel Kraft gute erfolge macht weiter so ich würde immer wieder von euch einen Hund aufnehmen ihr seit so klasse Grüße an alle von Baiba Vali und Jörg
    aus Wurmlingen

  • #2

    Familie Schmidt (Donnerstag, 25 Mai 2017 10:08)

    Bald zwei Wochen ist Fiona nun bei uns. Sie ist so ein Sonnenschein und genießt das Leben in vollen Zügen! Es ist so eine Freude, dies aktiv miterleben zu dürfen! Obwohl noch in der Eingewöhnphase versteht sie sich mit den drei Katzen gut, läuft super an der Leine und befolgt einfache Kommandos. Fio liebt Spaziergänge, ist der weltbeste Beifahrer und chillt gern mit den Katzen im Hof. Es ist schön, sie bei uns zu haben und wir sind Kerstin wirklich dankbar für ihre Arbeit und für die Liebe, welche sie Fiona gab! Vielen vielen Dank! Wir werden Euch weiter unterstützen und weiterempfehlen! Herzliche Grüße, Familie Schmidt

  • #1

    Judith (Dienstag, 11 April 2017 00:11)

    Huhu meine Liebe:

    erst Mal Gratulation zur gelungenen Homepage :-) super!
    Ich wünsche Dir, Deiner Family, Deinen Nasen alles Liebe und Gute, Kraft, viele Unterstützer, Glück und Erfolg beim Umsetzen Deiner Ziele, gaaaaanz viele tolle "Fur-ever-homes" und DAAAAANKE für Muffin, sie ist so ein Schatz und schon nicht mehr wegzudenken!!!!!!

    Drück Dich aus dem Schwobaländle
    Judith

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Wir sind auch bei Facebook und selbst wenn Sie nicht angemeldet sind, dann können Sie uns dort auch besuchen kommen.
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Es gibt einen Flohmarkt zu Gunsten unserer Hunde und viele viele schöne Dinge zu erwerben.
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